Rückbaukosten durch konsequente Wertstoff-Trennung spürbar reduziert

2015 Generalversammlung_2Bremer Lambertus-Schützen verabschiedeten die langjährigen Vorstandsmitglieder Martin Rickert, Dieter Koch und Norbert Floret

Die Rückbaukosten beim Abriss des ehemaligen Hauses Görges zwischen Schützenhalle und Gerätehaus in Bremen konnten durch die  konsequente Trennung der Wertstoffe spürbar reduziert werden. Darauf hat der Vorstand der Lambertus-Bruderschaft in der  Jahreshauptversammlung am vergangenen Samstag hingewiesen. So erinnerte Vize-Brudermeister Georg Humpert daran, dass die Schützen  zum 1. Oktober des vergangenen Jahres die Immobilie Görges übernehmen konnten, die Abbruchgenehmigung durch den Kreis bereits am 17.  Oktober eintraf. Und sogleich wurde mit der Entkernung des Hauses durch die Vorstandsmitglieder mit Unterstützung des Löschzugs Bremen  begonnen. Es wurden die Leitungen und Verkleidungen ausgebaut, sortiert und nach Wertstoffen getrennt entsorgt.
Doch auch die übrigen Termine und Veranstaltungen der vergangenen zwölf Monate ließ man noch einmal Revue passieren. Dabei nahm das  Schützenfest mit Ehrungen, Vogelschießen und Parade am Festsonntag breiten Raum ein. Doch auch als Gastgeber beim KiFF-Programm waren die Schützen für über 20 Kinder beim Kanufahren wieder aktiv. Der Bericht von Peter Majonica über die Finanz-Situation der  Bruderschaft belegte ein – trotz umfangreicher Ausgaben für die Investitionen – gutes finanzielles Polster der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft.
Das Thema Neuwahlen zumBruderschaftsrat konnte anschließend – in Folge guter Vorarbeit des Vorstands – zügig abgearbeitet werden. Mehr Zeit nahm dagegen die Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder ein. So stellte sich Martin Rickert nach 15-jähriger Mitarbeit im Vorstand nicht mehr zur Wahl. Während seiner Amtszeit wurde er mit dem Silbernen Verdienstkreuz sowie dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet, trat während der Schützenfeste regelmäßig seinen Dienst in der Kartenbude an und war auch bei Arbeitseinsätzen stets zur Stelle.
Vor 21 Jahren wiederum wurden Dieter Koch und Norbert Floret in den Vorstand der Bruderschaft gewählt, auch sie wurden im Laufe der Zeit mit dem Silbernen Verdienstkreuz und dem Hohen Bruderschaftsorden dekoriert. Beide bekleideten zudem lange Jahre das Amt des Königsoffiziers. Neben dieser verantwortungsvollen Aufgabe absolvierten sie zahlreiche Arbeitseinsätze, halfen bei Umbaumaßnahmen in und an der Halle und sammelten zahlreiche Tonnen Altpapier für die Bruderschaft. Als besonderes Zeichen des Dankes wurden die zwei deshalb für dieses Jahr zu „Kaiser-Offizieren“ ernannt, die beim Kaiserschießen im Mai und beim diesjährigen Schützenfest dem Kaiserpaar zur Seite  gestellt sind.
Die längste Dienstzeit aller Verabschiedeten hatte allerdings Heinz Wrede mit 27 Jahren aufzuweisen. In dieser Zeit als Fähnrich (bis zum  Schützenfest 2014) konnte er nicht nur das Silberne Verdienstkreuz und den Hohen Bruderschaftsorden entgegennehmen, sondern auch das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz. Seine Mitarbeit bei den Arbeitseinsätzen werde unvergessen bleiben, hieß es.

Foto und Text: Soester Anzeiger

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