Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Der Volkstrauertag ist ein stiller Gedenktag, der seit dem Jahr 1952 zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen wird. An diesem Tag soll all der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften gedacht werden. Denn es ist wichtig, sich stets an die Gräueltaten, welche Machtsucht und rassistische Ideologien hervorgebracht haben, zu erinnern. Millionen von Menschen haben in den Kriegen der Vergangenheit ihr Leben gelassen. Wir sind dafür verantwortlich, dass sich so etwas nicht wiederholen wird.

So müssen wir uns immer wieder die entscheidende Frage stellen: Wie konnte und kann so etwas passieren?

Leider macht die Tatsache, dass die Zeitspanne zwischen dem letzten Weltkrieg und der heutigen Generation stetig größer wird, das Vergessen immer leichter. Wir dürfen stolz darauf sein, in einem demokratischen Staat zu leben sowie Frieden und Freiheit zu kennen und sollten dies als Privilegien und nicht als Selbstverständlichkeiten ansehen. Denn leider gibt es immer noch zahlreiche Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen in der Welt, wenngleich auch nicht vor unserer Haustür.

John F. Kennedy hat einmal gesagt: „Die Menschheit muss den Krieg beenden, bevor der Krieg die Menschheit beendet.“

Und so müssen wir am Volkstrauertag nicht nur den Blick in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft werfen, um den Frieden zu bewahren. Noch immer gibt es Menschen und sogar Parteien, die „rechts“ denken. Wir müssen wachsam sein und dürfen uns nicht nur stillschweigend erinnern, sondern müssen auch Handlungen folgen lassen. Lasst uns für den Frieden einstehen, jeder für sich, in seinem Alltag, im Beruf und auch im sozialen Miteinander! Lasst uns für Stabilität sorgen und Despoten keinen Raum zur freien Entfaltung geben, wie wir es in Syrien, in der Türkei oder auch in Amerika erleben. Sie spalten Nationen und bilden den Nährboden für Konflikte. Lasst uns nicht zusehen, sondern Lehren aus der Vergangenheit ziehen und diese zu positiven Veränderungen in der Zukunft führen lassen.

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