Freude über harmonisches Fest

Schützenbruderschaft St. Lambertus zieht eine positive Bilanz

„Wir haben ein schönes und harmonisches Fest gefeiert“, zog Brudermeister Dirk Brüggemann ein sehr zufriedenes Fazit des Schützenfestes 2012. Sein Dank galt den Schützenbrüdern und allen Besuchern sowie den Musikern vom Musikzug Bremen, Spielmannszügen Niederense und Hünningen, der Avantgarde Hünningen/Lüttringen und dem jungen Königspaar mit seinem farbenfrohen Hofstaat, alle haben ihren Anteil an dem schönen Fest. „Wir sind zufrieden mit Festablauf, Besucherzahlen in der Schützenhalle und dem Interesse Enser und auswärtiger Schaulustiger an Festzug und Parade am Sonntagnachmittag.“
Das Festprogramm des dritten Festtages hatte am Nachmittag beim Antreten an der Schützenhalle begonnen. Zügig marschierten die Schützen mit den Musikkapellen zum Abholen des Königspaares ins Wohngebiet Silberberg. Die dort schon zahlreich vertretenen Zuschauer spendeten viel Applaus für das junge Regentenpaar Philipp Weber und Anna-Lena Arndt sowie den Hofstaat bei deren erstem offiziellen Auftreten. Der weitere Weg des Festzuges führte in die Bremer Ortsmitte, wo wieder hunderte Schaulustiger die Ankunft des Königspaares zur Parade vor dem Haus am Spring erwarteten. Beim Vorbeizug der Schützen an den Majestäten erhielt der schneidige Auftritt besonders der Avantgarde Hünningen/Lüttringen wieder viel Applaus. Nach der Ankunft in der Schützenhalle wurde nach einer
kurzen Erholungspause zum Königstanz gerufen. Die Bremer Halle schien wegen des Schützenvolkes aus allen Nähten zu platzen. Kurz danach wurde mit dem Kindertanz das diesjährige Schützenfest für die Jüngsten beendet.
Nachdem Olaf Bierhoff vom Spielmannszug Niederense alle richtig flott gemacht hatte und das obligatorische Bonbonwerfen und- Bonbonfangen beendet war, hieß es für den Nachwuchs, nach Hause zu gehen. Die Älteren bereiteten sich schon in großen Runden auf das bevorstehende Spiel der Fußball-Europameisterschaft vor, das wieder auf großer Leinwand in der Halle übertragen wurde. Dicht an dicht verfolgten die meisten Besucher den Erfolg von Podolski und Co.
Nach dem Schlusspfiff wurden erst einmal wieder die Theken vor und hinter der Halle gestürmt, bevor pünktlich um Mitternacht die „Schweinemucke“ alle in der
großen Halle vereinte. Das traditionelle Auftreten einiger Musiker wurde bereits wieder ungeduldig erwartet und brachte einmal mehr die „Halle zum Beben“. Es war schon längst wieder hell, als die letzten Festgäste die Schützenhalle verließen, doch am Montagmorgen fanden sich viele Helfer beim traditionellen Muckentag ein, die erst beim Aufräumen tüchtig mit anpackten und anschließend mit den Gastgeber noch einen zünftigen Ausklang des diesjährigen Schützenfestes feierten. 

Quelle Fotos und Text: Soester Anzeiger

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