Die Mehrheit ist fürs Rauchen

Lambertus-Schützen stimmten intern über das landesweit geplante Rauchverbot ab

„Es lag was in derLuft“ darüber waren sich die Schützenbrüder aus Bremenschon im Vorfeld der Jahresversammlung am Samstagabend in der Bremer Schützenhalle vollkommen klar gewesen. Während die Anwesenden bei allen Themen und den Wahlen Einheit zeigten, waren die Meinungen beim Thema „blauer Dunst“ geteilt. Die Landesregierung will das Rauchen auch in Schützenhallen und Festzelten und damit also auch bei Traditionsveranstaltungen wie Schützenfesten verbieten. In den Bruderschaften und Vereinen wird darüber heftig diskutiert. Auch die Schützenbrüder aus Bremen sollten dazu Stellung nehmen. Bei der von Brudermeister Dirk Brüggemann initiierten Abstimmung entschied sich ein Dutzend für das Rauchverbot und zwölf Schützen enthielten sich der Stimme – alle anderen wollen, dass alles so bleibt wie bisher. Da das Gesetz aber sowieso erst mit dem 1. Juli in Kraft treten soll, wird es das diesjährige Fest der Lambertusschützen noch nicht betreffen.

Der Abend hatte mit der gut besuchten Schützenmesse in der Lambertuskirche begonnen. Anschließend in der Schützenhalle begrüßte Brüggemann die große Teilnehmerzahl, darunter auch Präses Pastor Carsten Scheunemann und den amtierenden König der Bruderschaft, Peter Düser. Nach der Protokollverlesung erinnerte der 2. Brudermeister Rudi Grüne an verschiedene Feste und Veranstaltungen im Laufe des vergangenen Schützenjahres. Kassierer Harald Kübler berichtete über Einnahmen und Ausgaben und belegte einen positiven Kassenbestand.

Präses Carsten Scheunemann lobte die gute Arbeit, die die Schützen zum Wohl der Dorfgemeinschaft leisten: „Schützen können nicht nur feiern und trinken, hinter ihrem Engagement steckt auch viel Arbeit für die Gemeinde.“

Bei den anstehenden Wahlen mussten in diesem Jahr keine Entscheidungen zum geschäftsführenden Vorstand getroffen werden. Die Mitglieder des Bruderschaftsrates, die turnusgemäß zur Wahl stand, erhielten weiterhin das einstimmige Vertrauen der Schützenbrüder. Lediglich Michael Schumacher stellte sich nach 18 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. Er wurde mit Präsenten und einem Gutscheinheft als Dank für seine Tätigkeit verabschiedet. Armin Müller, Willi Hering, Heinz Wrede, Martin Rickert, Peter Marwinski, Peter Majonica, Norbert Floret und Andreas Knoop nahmen das Votum der Anwesenden zur Wiederwahl an.

Nachdem Brüggemann unter dem Tagesordungspunkt „Verschiedenes“ die Termine der nächsten Monate bekannt gegeben hatte, schloss der offizielle Teil der Versammlung und ging in einegemütliche Runde über. Quelle Soester Anzeiger

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