Grußwort des Brudermeisters zum Schützenfest 2019

Liebe Schützenbrüder, Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste aus nah und fern,

auch im Namen des Vorstandes der St. Lambertus Schützenbruderschaft Ense-Bremen möchte ich Sie recht herzlich zum Schützenfest einladen. Wir feiern mit diesem Fest vom 14. bis 16. Juni Traditionen, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Unsere Wurzeln sind aus der Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, sich für die Gemeinschaft und die Heimat einzusetzen, entstanden. Heimat – das ist aktuell ein strapazierter Begriff . Für mich ist Heimat ein Ort mit vielen  Menschen, die einem nahe stehen; ein Ort, an dem man gerne verweilt und Kraft für den Alltag tankt. Ich würde mich freuen, wenn unser Schützenfest ein Fest der Begegnung wird, bei dem sich Jung und Alt austauschen kann, Freundschaften gefestigt und neue Freundschaften geschlossen werden. Besonders herzlich willkommen sind auch unsere Neubürgerinnen und Neubürger. Hoffentlich können Sie in diesen Tagen neue Kontakte knüpfen, viele angenehme Gespräche führen und Ense ein Stück mehr zu Ihrer Heimat werden lassen.
Bedanken möchte ich mich bei unserem amtierenden Königspaar Heinz und Tanja Schäfer und ihrem Hofstaat. Ihr habt unsere Bruderschaft im vergangenen Jahr bei vielen Gelegenheiten wie beispielsweise dem 200-jährigen Jubiläum in Wickede hervorragend präsentiert. All denjenigen, die aus gesundheitlichen, beruflichen oder privaten Gründen nicht an unserem Schützenfest teilnehmen können, wünsche ich alles Gute und hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam feiern können. Ich bedanke mich außerdem schon jetzt bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und bitte Sie, Ihre Häuser zu beflaggen und damit zum festlichen Rahmen unseres Festes beizutragen.
Ich wünsche uns allen ein sonniges, unbeschwertes und fröhliches Schützenfest!
Ihr
Georg Humpert, Brudermeister

Grußwort des Königspaares Heinz und Tanja

Liebe Schützenbrüder und Freunde des Bremer Schützenfestes,

es ist jetzt ein Jahr her, als der Vogel Armin mit dem 336 Schuss aus dem Kasten fiel.
Mein Dank geht an die zwei Mitbewerber um die Königswürde, Rüdiger (Kemper) und Bernd (Immig) für den fairen Kampf und die Motivation an diesem schönen Tag. Bis es zur  roklamation kommen konnte, hat es an diesem Tag ein wenig länger gedauert und wurde daher erstmalig in der Schützenhalle durchgeführt, da meine Frau Tanja nicht damit gerechnet hat, in diesem Jahr schon Königin zu sein.
Danke Tanja, daß Du meine Königin bist.
Wir sind stolz, Euer Königspaar der St. Lambertus Bruderschaft zu sein. Wir haben ein  großartiges Jahr mit unserem Hofstaat und dem Schützenvorstand samt Frauen verbracht. Der Höhepunkt war das Bremer Schützenfest, insbesondere der Sonntag mit dem Umzug und der Parade am ehemaligen St. Georg-Gebäude. Wir möchten uns bei allen Schützenbrüdern sowie den Enser Mitbewohnern bedanken, die mit ihrer Anwesenheit den Umzug an diesem heißen
Sommertag bereichert haben. Des Weiteren haben wir alle anderen Schützenfeste der Gemeinde Ense mit unserem Hofstaat und Schützenvorstand besucht. Danke an die Nachbarbruderschaften für die Gastfreundschaft. Außerdem haben wir das Jubiläumsschützenfest der Gemeinde Wickede mit der Teilnahme am Umzug und im Zelt mitgefeiert. Einen tollen Tag erlebten wir beim Bezirksschützenfest in Hünningen-Lüttringen. Wir haben bis mitten in der Nacht mit dem Hofstaat und Vorstand gefeiert. Auch die Papiersammlungen wurden teilweise von Mitgliedern unseres Hofstaats begleitet.
Zum Schluss möchten wir DANKE sagen an unseren Hofstaat, Freunde, Schützenvorstand mit Frauen, Jungschützen, Musikzug Bremen, Spielmannszüge Niederense und Hünningen und Gäste des Schützenfestes 2018. Ihr alle wart an diesem tollen Jahr beteiligt!!!
Mit Wehmut müssen wir in wenigen Tagen die Regentschaft an unsere Nachfolger übergeben. Denen wünschen wir aber ein tolles Regenten-Jahr mit genauso viel Spaß, wie wir ihn hatten.
Euer Königspaar
Heinz und Tanja Schäfer

Eintrittsfähnchen fürs Schützenfest

Das Fest der Lambertus-Bruderschaft vom 14. bis 16. Juni wirft seine Schatten voraus. So nutzten am Wochenende viele die Möglichkeit, vor der  Bäckerei Klapp sich ihre Eintrittsfähnchen zu besorgen, um an den Festtagen lange Warteschlangen an der Kasse zu umgehen.

 

Foto & Text: Soester Anzeiger

Emma ist die neue Kinderkönigin bei den Bremer St.-Lambertus-Schützen

Lange blieb es spannend beim Kinderschützenfest der St.-Lambertus-Schützen in Bremen. Nach drei Stunden war es die siebenjährige Emma aus Ruhne, die beim Vogelschießen den entscheidenden Treffer landete.

 An Bewerbern auf die Kinder-Königswürde fehlte es auch diesmal nicht. Zum zweiten Mal in Folge nach 30-jähriger Pause hatten die Jungschützen auf den Festplatz eingeladen, und viele Jungen und Mädchen warteten auf ihren Einsatz.
Zunächst zielten sie mit mit Armbrust und Pfeilen auf die Glühbirnen, die den Vogel im Kasten festhielten. Die zu treffen, stellte sich als gar nicht so leicht heraus, deshalb wurde das Ziel für die kleinen Schützen näher gerückt.
Weil sich auch die allerletzte Glühbirne nicht zerstören ließ, wurde dann die „Munition“ geändert: Die Kinder versuchten ihr Glück mit Abwerfen. Dass ihr der entscheidende Treffer gelingen würde, damit hatte Emma Hövelborn aus Ruhne nicht gerechnet.
Die siebenjährige Königin wählte ihren ein Jahr älteren Bruder Christopher zum Mitregenten. Das junge Königspaar wird mit seinem Hofstaat beim Festzug der Lambertusschützen am 16. Juni, sicher viele Blicke auf sich ziehen.
Das Kinderschützenfest am Samstag hatte wohl etwas unter dem gleichzeitigen Abschluss in der Fußball-Bundesliga zu leiden. So waren viele Kinder mit ihren Müttern zum Festplatz gekommen, weil die Väter die Spiele im Stadion oder vor dem Fernseher verfolgten. Auch auf dem Festplatz waren Zwischenstände und Ergebnisse ein großes Thema.
Trotz allem werteten die Jungschützen das Kinderschützenfest als Erfolg.Nach der Proklamation des Königspaares durch Jungschützenmeister Jan Düllmann gratulierten den kleinen Regenten und ihren Eltern viele Besucher, darunter auch die beiden Brudermeister Georg Humpert und Michael Höhne.
Nicht alle Kinder – besonders die jüngsten – hatten an dem Nachmittag aber Interesse am Schießwettbewerb. Sie sprangen lieber auf der Hüpfburg herum, spielten im Sand oder fuhren mit dem Kettcar einen abgesteckten Parcours.

Foto & Text: Soester Anzeiger